KUMAS-Mitglieder stellen innovative Mobilitätskonzepte vor!

GP Joule Connect und eza! Energie und Umweltzentrum Allgäu bei der SGL Carbon GmbH in Meitingen

Um die Treibhausgase entsprechend der UN-Klimarahmenkonvention zu reduzieren, sind enorme Anstrengungen in allen Bereichen notwendig. Die bisherigen Reduktionsraten werden jedenfalls nicht ausreichen, um die hoch gesteckten Ziele (bis zum Jahr 2050 Reduktion um -95 % im Vergleich zum Jahr 1990) zu erreichen.Integrierte Mobilitätskonzepte spielen dabei eine wichtige Rolle, nicht nur für die Verkehrslenkung in den Städten und Gemeinden, sondern auch für Unternehmen, die ihre Angestellten bei dem Ziel, möglichst CO2-frei zur Arbeit zu kommen, unterstützen wollen.

Das KUMAS UMWELTNETZWERK hat sich deshalb auf Anregung der SGL Carbon GmbH zusammen mit den Betriebsräten der SGL Carbon GmbH/ Brembo SGL Carbon Ceramic Brakes GmbH sowie SHOWA DENKO CARBON Products Germany GmbH & Co. KG im Rahmen eines Impulsnachmittags Gedanken gemacht, wie zukunftsweisende Konzepte aussehen können und welche Optionen für eine neue Mobilitäts(kultur) zur Verfügung stehen und wie sich die Zukunft gestalten lässt.

Torben Jöns von der GP JOULE CONNECT GmbH & Co. KG stellte das integrierte Energiemanagement für E-Flotten am Beispiel GP JOULE vor. Dem Konzept liegt die Idee zugrunde, verschiedene Erneuerbare-Energien-Anlagen über ein intelligentes Energiemanagement so zu koppeln, dass größtmögliche Effizienz in der Stromerzeugung und im Stromverbrauch entsteht. GP JOULE CONNECT bietet hierzu integrierte Lösungen wie z. B. den GP JOULE Mobility Container an.

Felix Geyer vom eza! Energie- und Umweltzentrum Allgäu stellte das Projekt Green Ways to Work vor, das sich der Thematik auf andere Weise nähert. Im Rahmen eines Wettbewerbs werden tagesgenau die Pendelkilometer der Mitarbeiter eines Unternehmens erfasst. Je nach Verkehrsmittel werden die zurückgelegten Kilometer entsprechend der CO2-Relevanz dann als "Grüne Kilometer" gewertet. Durch die anschließende Kennzahlbildung entsteht so ein freundschaftlicher Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Unternehmen. Die erste Pilotphase soll noch in diesem Jahr im Allgäu gestartet werden. Bei erfolgreicher Durchführung könnte das Projekt dann unter Umständen auf weitere Wirtschaftsregionen ausgedehnt werden.

Dr. Markus Partik von der SGL Carbon GmbH und Thomas Nieborowsky vom KUMAS e. V. zeigten sich überzeugt, dass der Verkehrssektor und insbesondere das individuelle Mobilitätsverhalten zur CO2-Reduktion beitragen können. Sie wollen die vorgestellten Projektideen auf jeden Fall weiterverfolgen.