Ganzheitliche Sektorkopplung in der energieflexiblen Fabrik

Fraunhofer IGCV Augsburg plant neues Projekt

KUMAS-Mitglied Fraunhofer IGCV plant derzeit ein Projekt in der industriellen Gemeinschaftsforschung. Für die Umsetzung der Projektidee wird ein starker Industriebeirat gesucht, um die Forschungs- bzw. Entwicklungsarbeiten direkt auf die Bedürfnisse der Industrie auszurichten.

In einem der früheren großen Forschungsprojekte (SynErgie) wurde bereits untersucht, welche Maßnahmen/Möglichkeiten es in der Produktion gibt, den Stromverbrauch (kurzfristig) an die volatile Erzeugung aus Erneuerbaren Energien anzupassen, ohne dabei die logistischen Zielgrößen (z. B. Ausbringungsmenge) zu gefährden. Dieser Betrachtungsraum soll in der neuen Projektidee weiter ausgebaut werden.

Es sollen die unterschiedlichen Sektoren gekoppelt werden, d. h. der Strom-, Gas- und Wärmebedarf von Fabriken soll ganzheitlich betrachtet werden. Dabei sollen vorhandene Eigenerzeugungsanlagen und auch Speichermöglichkeiten mit einbezogen werden. Bei letzteren soll auch die Nutzung der Batterien von Elektrofahrzeugen als Flexibilitätsmaßnahme bzw. Speichermedium untersucht werden. Des Weiteren sollen diese Betrachtungen nicht nur auf Unternehmens- bzw. Fabrikebene erfolgen, sondern anliegende Verbraucher miteinbeziehen. Eine ausführliche Erläuterung der Projektidee findet sich in der Projektbeschreibung (pdf).

Für Interessenten und Fragen zur Projektidee steht Lukas Bank vom Fraunhofer IGCV lukas.bank(at)igcv.fraunhofer.de Telefon 0821 90678-193 gerne zur Verfügung.